Weitblick – Das Bundeslager

„Weitblick“ beschreibt den Mut, den Menschen wie Martin Luther und viele andere hatten, Probleme zu erkennen, die sich trauten, sie zu benennen und Lösungen vorzuschlagen – und diese auch umzusetzen. Auf dem Bundeslager wollen wir versuchen, uns an diesen Menschen ein Beispiel zu nehmen. Das bedeutet aber keine Zeitreise ins Jahr 1517, sondern wir begeben uns in die Zukunft! Das Lager spielt 2517. Vieles hat sich – 500 Jahre später – verändert, vermeintlich zum Positiven, doch ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Veränderungen in Technik und Gesellschaft, die wir heute schon wahrnehmen, sind ins Extreme gesteigert und die Menschen müssen nun damit umgehen.

In Wittenberg hat Martin Luther 1517 seine 95 Thesen zu einer Neuausrichtung der Kirche veröffentlicht. Sein Mut, sich für eine Veränderung der Kirche einzusetzen, hatte und hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Worte in Taten umzusetzen, ist für uns auch heute noch Inspiration. Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder möchten wir uns damit beschäftigen, wie wir mit Mut und Ideen die Welt verändern können – um sie,  in den Worten unseres Gründers Baden Powell ausgedrückt, „besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben“.

2517 – Wie sieht das konkret aus?

Weiterentwicklung von Medizin, Technik und Wissenschaft lassen die Welt sehr perfekt erscheinen. Aber was passiert mit der persönlichen Kommunikation, wenn alle nur noch in ihrer individuellen Blase leben und man sich nicht mehr persönlich miteinander in der realen Welt trifft? Was passiert, wenn wir einer gänzlich sterilen 
Umwelt leben? Wenn wir in verschiedenen Sektoren wohnen und deren Grenzen nicht überschreiten können? Die Menschen unserer Welt im Jahr 2517 finden sich in einer solchen Situation wieder. Doch dann geschieht etwas – und plötzlich entdecken alle, dass sich der Blick über den 
Tellerrand lohnt und sich eine völlig neue Realität sich auftut.

Interessiert? Dann schaut mal hier